Antwort auf: "Liebe Blogger – macht es euren Lesern leichter!"

Da er keine Kommentare anbietet antworte ich Dominik hier auf seinen Blogeintrag.

In seinem Beitrag "Liebe Blogger – macht es euren Lesern leichter!" plädiert er dafür Blogs etwas simpler zu gestalten und unnötige Funktionen zu reduzieren.
Da es natürlich höchst subjektiv ist was als unnötig empfunden wird wollte ich zu ein paar Punkten auch noch meinen Senf hinzugeben:

Kommentarsystem (dazu später mehr)

(...)

Kommentare machen viele Blogs aus. Das kann positiv, aber auch negativ gemeint sein. Es ist auch eine persönliche Entscheidung, ob man öffentlich angeschrieben werden möchte. Je nach Thema kann das heikel oder unnötig sein. Der Betreiber muss sich auch um Kommentare kümmern. Moderieren, Antworten, Verantwortung tragen. Unter Wordpress hat man zusätzlich ein richtig nerviges Spam-Problem an der Backe.

Ich glaube bei persönlichen Blogs sind Kommentare generell unnötig. Deswegen habe ich mich auf meinem Blog auch dagegen entschieden. Mein Blog ist persönlich und die Kommunikation mit den Lesern soll es auch sein. Unter den Artikeln ist ein kleines Mail-Symbol. Klickt der Leser, wird direkt eine Mail mit dem entsprechenden Betreff geöffnet. So kann ich die Mail zuordnen und animiere vielleicht auch den ein oder anderen zu schreiben. Für mich ist ein Mail-Austausch eine persönlichere, angenehmere Kommunikation bei der keine ungewollte Dynamik oder Off-Topic-Debatten entstehen können.

Möchte sich jemand öffentlich zu meinem Geschreibsel äußern, kann er das ja auch gerne auf seinem Blog machen. Das würde ich begrüßen. Mein eigenes Haus halte ich aber lieber sauber.

Ich finde Kommentare in einem Blog sehr nützlich, da man häufig interessante Anregungen oder auch Hinweise auf Fehler bekommt. Daher möchte ich die Hemmschwelle Feedback zu geben möglichst gering halten. Kaum jemand möchte extra einen Blogpost als Antwort verfassen und vielen ist es auch zu aufwändig eine Email zu schreiben.
Von meiner Seite aus gilt also: Ja, Kommentare sind wichtig!

Kategorien

Finde ich auch unnötig.

Tags (und Tag-Clouds)

Tags finde ich praktisch, da ich häufig schaue was der Verfasser eines Blogposts denn sonst noch so zu dem Thema geschrieben hat.

Chronologisches Archiv (inklusive Kalender-Widget… ooh yeah!)

Ein Archiv gibt es hier auch, das möchte ich auch beibehalten. Ein Kalender-Widget wäre mir aber auch zu viel des Guten.

Unterstützung für mehrere Autoren (inklusive Autorenprofile)

Das ist mein persönlicher Blog von daher bin ich der einzige Autor. :)

Top-Listen (beliebteste Artikel, neueste Kommentare…)

Finde ich auch unnötig.

Link zum Backend (WP-Admin)

Da ich kein Wordpress mehr nutze für mich irrelevant. ;)

Suchfunktion (vielleicht reicht die Suche im Browser?)

Auf der aktuellen Seite genügt die Funktion des Browsers, aber wenn man den kompletten Blog durchsuchen möchte halt nicht. Aber ich denke die meisten können eine Suchmaschine bedienen. Das macht die Suche dann schon unnötig. Für mehr Komfort kann man aber durchaus ein Suchfeld auf der Seite einbetten.

Blogroll (ein klassischer Fall für die About-Seite. Haltet die Sidebar sauber oder löscht sie am besten).

Empfinde ich auch als unnötig.

Feed-Button (Feed natürlich, aber jeder der RSS/Atom zu benutzen weiß, braucht keinen Extra-Button. Ja, ich habe einen…)

Verstehe ich nicht. Der Leser sollte doch erfahren dürfen unter welcher Adresse der Feed zu finden ist.

Und natürlich: Twitter-Streams, Facebook-Box, Share-Buttons, Follow-Buttons und generell Buttons für irgendwas

Brauche ich auch nicht, aber viele teilen wohl gerne Links über diese Netzwerke also biete ich ihnen diese Buttons an.

Addons! Zwar nicht unbedingt sichtbar für die Leser, aber weniger Addons bedeutet erhöhte Sicherheit und oft auch mehr Datensparsamkeit. Kein persönliches Blog braucht detaillierte Statistiken oder gespeicherte IPs.

Seit ich einen statischen Blog betreibe ist das Thema AddOns natürlich auch durch. :)

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